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Verstanden

Fernsehen aus der Uckermark und Mecklenburg-Vorpommern

Prekäre Arbeit ist meist weiblich

Datum: 04.03.2020
Rubrik: Wirtschaft

Uckermark. Prekäre Arbeit ist meist weiblich: Im Landkreis Uckermark werden aktuell 73 Prozent aller Teilzeit- und Minijobs von Frauen erledigt. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten zum Internationalen Frauentag am 8. März hingewiesen. Die NGG beruft sich hierbei auf Zahlen der Bundesagentur für Arbeit – und fordert größere Anstrengungen bei der Gleichstellung von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt.

"Viele Unternehmen in der Region nutzen das Lohngefälle aus, obwohl sie mehr zahlen müssten“, kritisiert Sebastian Riesner von der NGG-Region Berlin-Brandenburg. Besonders problematisch sei die Situation in frauendominierten Berufen –etwa im Service einer Gaststätte oder im Verkauf einer Bäckerei. Wenn hier nicht nach Tarif gezahlt werde, träfen niedrige Löhne häufig auf Teilzeitjobs und befristete Stellen. „Die Folge sind geringe Einkommen und im Alter Mini-Renten, die Frauen dann beim Amt aufstocken müssen“, so Riesner.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes verdienen Frauen in Deutschland im Schnitt 21 Prozent weniger als Männer. In Ostdeutschland ist die Lohnlücke mit sieben Prozent jedoch deutlich kleiner.

Quelle. NGG

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