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Verstanden

Fernsehen aus der Uckermark und Mecklenburg-Vorpommern

Ausstellung zu Albert Schweitzer in Franziskaner-Klosterkirche in Angermünde zu sehen

Datum: 10.07.2020
Rubrik: Kultur

Angermünde. In der Franziskaner-Klosterkirche in Angermünde gibt es eine neue Ausstellung zu sehen. In ihr geht es um das Wirken des Friedensnobelpreisträgers Albert Schweitzer (1875-1965). Der Kirchenraum bietet wunderbare Voraussetzungen, um in Ruhe die abwechslungsreichen Fotos und nachdenkenswerten Texte der Ausstellung auf sich wirken zu lassen.

Albert Schweitzer war ein Multitalent und Universalgelehrter. Er machte sich als Musikwissenschaftler, Organist und evangelischer Theologe einen Namen. Trotz verschiedener reizvoller Karrieremöglichkeiten entschied er sich dafür, als Arzt in Afrika tätig zu werden. In dem Dorf Lambaréné half er Leprakranken.

Die Ausstellung verdeutlicht, wie viele aktuelle Themen im Denken und Handeln Albert Schweitzers enthalten sind. Einige Beispiele sind sein persönlicher Einsatz für Menschen, die Hilfe benötigen, seine Vorstellungen von der „Ehrfurcht vor dem Leben“ und sein Engagement gegen die atomare Aufrüstung. Ebenso aktuell sind seine Gedanken zur Rolle des eigenen Beispiels. Seine entsprechenden Sätze machen nachdenklich und ermutigen zum eigenen Handeln: „Das Beispiel ist nicht das wichtigste, es ist das einzige Mittel, um andere zu beeinflussen. Wenn wir einen Menschen sehen, der ehrlich bemüht ist, seinen Mitmenschen zu helfen, dann schöpfen wir neue Hoffnung.“

Die Ausstellung ist eine Leihgabe der Friedensbibliothek/Antikriegsmuseum der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Sie ist voraussichtlich bis zum 2. August in Angermünde zu sehen (Montag bis Freitag von 10:00 - 16:00 Uhr, Samstag und Sonntag von 13:00 - 17:00 Uhr). Die Ausstellung wurde möglich durch die Zusammenarbeit des Angermünder Bürgerbündnisses für eine gewaltfreie, tolerante und weltoffene Stadt und der Angermünder Stadtverwaltung.

Quelle. Wolfgang Rall

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