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Verstanden

Fernsehen aus der Uckermark und Mecklenburg-Vorpommern

Steuerquellen in MV sprudeln deutlich spärlicher

Datum: 15.09.2020
Rubrik: Wirtschaft

Schwerin. Wegen der Corona-Krise gehen die Steuereinnahmen in Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr drastisch zurück. Wie das Finanzministerium in Schwerin mitteilte, nimmt das Land voraussichtlich 800 Millionen Euro weniger ein, als ursprünglich im Haushaltsplan vorgesehen. "Während die Einnahmen in diesem Jahr weniger stark einbrechen als noch im Mai angenommen, verschlechtern sich die Aussichten für die nächsten Jahre. Das wird sich bereits bei der aktuellen Aufstellung der Nachtragshaushalte widerspiegeln. Ohne die Aufnahme von Krediten wird uns der Haushaltsausgleich nicht gelingen", sagte Finanzminister Reinhard Meyer (SPD) in einer Mitteilung.

Die jüngste Schätzung verbessert sich den Angaben zufolge gegenüber der vom Mai um rund 200 Millionen Euro auf etwa 6 Milliarden Euro. Für 2021 müssten die Einnahmeerwartungen um 760 Millionen Euro gesenkt werden - noch einmal 60 Millionen Euro mehr als bei der Mai-Schätzung. Damit fehlen im bereits beschlossenen Doppelhaushalt für 2020/2021 voraussichtlich 1,56 Milliarden Euro. Das sind etwa 8,5 Prozent der für beide Jahre geplanten Ausgaben.

Finanzminister Reinhard Meyer (SPD) hatte für den Spätherbst bereits einen weiteren Nachtragshaushalt angekündigt. Der Landtag in Schwerin hatte bereits Anfang April ersten einen Nachtragshaushalt beschlossen, mit dessen Hilfe sich das Land gegen die Folgen der Corona-Pandemie stemmen will. Dort wurde der bislang 9,4 Milliarden Euro umfassende Rekord-Etat für 2020 noch einmal um 700 Millionen Euro aufgestockt. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hatte indes bereits ein Winter-Hilfsprogramm für die Wirtschaft ins Gespräch gebracht.

Inzwischen gehen die Schätzer demnach davon aus, dass 2020 bundesweit rund 81,6 Milliarden Euro weniger Steuern reinkommen werden als im vergangenen Jahr - ein Minus von mehr als zehn Prozent. Damit bestätigen sie in etwa ihre Prognose vom Mai, als sie mit einem Minus von 81,5 Milliarden rechneten.

Quelle. Finanzministerium MV, Autor: Marc Niedzolka/Foto: Silas Stein

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