Informationen über Cookies auf dieser Website

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Verstanden

Fernsehen aus der Uckermark und Mecklenburg-Vorpommern

Wanderausstellung „25 Jahre Truppenabzug“ wird am 3. November in Prenzlau eröffnet

Datum: 26.10.2020
Rubrik: Kultur

Prenzlau. Im Sommer 2019 jährte sich der Abzug der sowjetischen Truppen aus Deutschland zum 25. Mal. Aus diesem Anlass hat das „Forum für Konversion und Stadtentwicklung“ (FOKUS) die Wanderausstellung „25 Jahre Truppenabzug – Konversion in den FOKUS-Gemeinden im Land Brandenburg“ zusammengestellt. Diese Ausstellung wurde vom brandenburgischen Wirtschaftsministerium gefördert und bietet einen guten Überblick, was die FOKUS-Kommunen, zu denen auch Prenzlau gehörte, seit 1994 durch erfolgreiche Konversion zum Strukturwandel beigetragen haben. Brandenburg war bis 1989 eine Region, die besonders stark vom Kalten Krieg und dem Wettrüsten gekennzeichnet war. 1989 wurden 230 000 Hektar militärisch genutzt, das waren rund acht Prozent der Landesfläche. 260 000 Soldaten lebten in den Kasernen und Wohnanlagen in Brandenburg, so auch in Prenzlau. Insgesamt ist die Zusammenarbeit der FOKUS-Städte mit der Landesregierung und der Brandenburgischen Bodengesellschaft eine einmalige Erfolgsgeschichte.

Ein Großteil der ehemaligen militärischen genutzten Flächen und Anlagen wurden neuen zukunftsorientierten Nutzungen zugeführt. „Auch in Prenzlau wurden jene Gebäude, in denen nunmehr die Ausstellung ihren Platz findet, von ehemaligen Reichswehrkasernen und späteren sowjetischen Kasernen in den 1990er Jahren zu einer Oberschule umgebaut. Die dahinterliegenden leerstehenden Kasernen wurden mit großzügigen EFRE- und Landesfinanzierungen abgerissen, ein Flächenpool eingerichtet und weitere Flächen über Jahre hinweg entmunitioniert“, so der 2. Beigeordnete Dr. Andreas Heinrich.

„Daher gibt es in Prenzlau keinen geeigneteren Ort als das Foyer der Oberschule Carl-Friedrich-Grabow, um diese Ausstellung zu präsentieren.“ Sie wird am Dienstag, dem 3. November um 16 Uhr im Foyer durch den Zweiten Beigeordneten Dr. Andreas Heinrich sowie Markus Hennen von der Arbeitsgemeinschaft Konversion und Strukturentwicklung ARGE KONVER eröffnet. Im Anschluss an Eröffnung findet die Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Stadt- und Ortsteilentwicklung der Stadtverordnetenversammlung in der Aula der Grabow-Schule statt. Die Ausstellung ist bis Jahresende noch im Foyer zu besichtigen. Um eine vorherige Anmeldung zur Besichtigung wird gebeten. Anfragen nimmt das Büro des 2. Beigeordneten unter Tel. 03984 / 75301 entgegen.

Quelle. spz/Stadt Prenzlau/Foto: Patrick Pleul

Weitere Meldungen aus dieser Rubrik


Geburtstag im Talkshow-Format

Schwedt. Mit Konfetti und Applaus wurde gebührend in der Oderstadt gefeiert! Denn die Uckermärkischen... [zum Beitrag]

Junge Jazzer gesucht: Jetzt zum...

Potsdam. Ab sofort können sich Musikerinnen und Musiker zum Casting für das Landesjugendjazzorchester... [zum Beitrag]

Uckermärkische Bühnen in Schwedt...

Schwedt. Zum Schutz der BesucherInnen und Mitarbeitenden werden die Uckermärkischen Bühnen Schwedt den... [zum Beitrag]

3. Philhamonisches Konzert der...

Neubrandenburg/Neustrelitz. Werke von Alexander Glasunow, Richard Strauss und Joseph Haydn... [zum Beitrag]

Fürs Fenster: „Mit Abstand mein...

Neubrandenburg. Nach der Regenbogen-Mal-Aktion im vergangenen Frühling, ruft die Regionalbibliothek jetzt... [zum Beitrag]

Museum und KlosterCafé in Prenzlau...

Prenzlau  Das Kulturhistorische Museum und das KlosterCafé in Prenzlau haben aufgrund der Verordnung... [zum Beitrag]

20 Tonnen Stein verladen

Angermünde. Großes Spektakel auf dem Klosterplatz in Angermünde. Eine 3 Meter hohe Skulptur von Jörg... [zum Beitrag]

St. Georgen in Waren lädt zu...

Waren. Am 14. November sind Stephan Rätsch, Puppenspieler aus Passentin, und Lukas Storch, Organist und... [zum Beitrag]

MKC fürchtet Finanzelle Einbrüche

Templin. Seit Anfang Juni war das Multikulturelle Centrum Templin nach dem ersten Lockdown wieder aktiv.... [zum Beitrag]