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Fernsehen aus der Uckermark und Mecklenburg-Vorpommern

IHK Ostbrandenburg präsentiert Konjunkturumfrage

Datum: 27.10.2020
Rubrik: Wirtschaft

Frankfurt (Oder). Die Geschäftslage der Ostbrandenburger Unternehmen im IHK-Bezirk hat sich seit dem Sommer leicht verbessert. Das ergibt die Konjunkturumfrage zum Herbst 2020 der Industrie- und Handelskammer (IHK) Ostbrandenburg. Rund 46 Prozent der befragten Unternehmen bewerten ihre Geschäftslage als gut, im Sommer waren es nur 39 Prozent. Der Anteil der Unternehmen mit einer schlechten Geschäftslage verharrt hingegen auf einem vergleichsweise hohen Niveau bei 17 Prozent.

Erfreulich ist die gestiegene Investitionsbereitschaft. Mehr als 71 Prozent wollen investieren. Im Sommer waren es nur gut 59 Prozent. Investieren wollen die Unternehmen vor allem in den Bereichen Ersatzbedarf, Rationalisierung und Umweltschutz. „Damit dieser positive Verlauf weiter anhält, brauchen die Unternehmen seitens der Politik weiterhin finanzielle Hilfe. Zu hoch sind die Verluste durch geplatzte Aufträge und eine noch schwache Auftragslage. Förderprogramme wie die neue Überbrückungshilfe II sind ein wichtiges Mittel. Die Unternehmer sollten sich nicht scheuen, einen Antrag zu stellen“, sagt Gundolf Schülke, Hauptgeschäftsführer der IHK Ostbrandenburg.

Weniger erfreulich geben die Befragten die Geschäftserwartungen an. Hier steigt der Anteil mit schlechten Erwartungen von 23,3 Prozent im Sommer auf 27,3 Prozent. Die steigenden Infektionszahlen führen zu wachsender Unsicherheit bei den Unternehmern. „Die Pandemie hat uns fest im Griff. Für unsere Mitgliedsunternehmen ist es umso wichtiger, dass sie weiterhin ihre Aufträge erfüllen können. Dafür ist es unabdingbar, dass der freie Waren- und Dienstleistungsverkehr aufrechterhalten wird. Als Grenzregion beobachten wir genau, wie sich die Situation in unserem Nachbarland Polen entwickelt. Dass das Land nun wieder ein Risikogebiet ist, verunsichert viele. Schließlich arbeiten in Ostbrandenburger Betrieben viele polnische Mitarbeiter, ohne die Produktions- und Arbeitsabläufe nicht mehr funktionieren. Dass diese Arbeitskräfte weiterhin zwischen ihrem Wohn- und Arbeitsort pendeln können, muss weiterhin uneingeschränkt möglich sein“, so Schülke.

Überraschend ist, dass der Fachkräftemangel nicht länger als größtes wirtschaftliches Risiko gesehen wird. Er liegt mit 55,8 Prozent nur noch auf Platz drei. Das größte Risiko sehen Unternehmer derzeit in den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen (59 Prozent) und dem Inlandsabsatz (56 Prozent). Insgesamt 260 Unternehmer aus dem Kammerbezirk Ostbrandenburg nahmen an der Umfrage teil. Den gesamten Konjunkturbericht gibt es unter http://ihk-obb.de/konjunktur

Quelle. „IHK Ostbrandenburg“

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