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Verstanden

Fernsehen aus der Uckermark und Mecklenburg-Vorpommern

Uckermärkische Kultureinrichtungen unterstützen bundesweite Online-Petition

Datum: 18.12.2020
Rubrik: Kultur

Uckermark. Dieser Tage trafen sich vier der größten Kultureinrichtungen der Uckermark auf zoom zum Erfahrungsaustausch über die aktuelle Situation ihrer Branche in der Region. Mit dabei waren André Nicke, Intendant der Uckermärkischen Bühnen Schwedt, Jürgen Bischof, Geschäftsführer der Uckermärkischen Kulturagentur, Dr. Stephan Diller, Leiter des Dominikanerkloster Prenzlau und Kathrin Bohm-Berg, Geschäftsführerin des Multikulturellen Centrum Templin. Im Erfahrungsaustausch wurde deutlich, dass trotz geschlossener Türen mit Corona in der Organisation ein deutlicher Mehraufwand entstanden ist. Zum wiederholten Male müssen Veranstaltungen im großen Stil abgesagt und umgelegt und die Logistik dazu neu organisiert werden. Zwar wurde Verständnis für die Notwendigkeit des Lockdowns geäußert, verwundert zeigten sich die Akteure allerdings darüber, dass Kultur als erstes auf der Streichliste stand. Hier gilt der harte Lockdown wie für Gastronomie und Touristiker schon seit  dem 1. November 2020.

Gemeinsam wollen sich die Uckermärkischen Häuser daher für die Initiative „Kultur ins Grundgesetz“ stark machen, denn es braucht ihrer Meinung nach ein stärkeres Bewusstsein in der Politik, was Kunst für den gesellschaftlichen Zusammenhalt bedeutet. In der bundesweiten Petition heißt es: „Von der darstellenden Kunst über Musik, Literatur, bildende und performative Kunst, Film- und Medienkunst bis hin zur Soziokultur produzieren ALLE Kunstformen mehr als bloßes Vergnügen. Kultur leistet seit dem Beginn der Menschheitsgeschichte in all ihren Ausprägungen einen elementaren Beitrag zur gesellschaftspolitischen Bildung. Sie vermag Gemeinsinn zu stiften und einen Zusammenhalt zu erzeugen. Sie verbindet Menschen, unabhängig ihres Alters, Geschlechts oder ethnischer und sozialer Herkunft und trägt damit wesentlich zum Erhalt sowie der Entwicklung unserer pluralistischen und friedlichen Gesellschaft bei. Sie liefert vielfältige Impulse und Denkanstöße zur Willens- und Persönlichkeitsbildung, sie transportiert Wissen und sie fungiert gleichermaßen als Bewahrerin ideeller Güter wie auch als visionäre Gestalterin.“

Dieses Bewusstsein trägt auch die Kulturschaffenden in Region und so bekommen es die Kultur-Macher auch immer wieder von den Besuchern gespiegelt. Kultur ist weder verzichtbar noch eine freiwillige Aufgabe. Gemeinsam wollen sich die Einrichtungen daher auch für die stärkere Vernetzung der Akteure in der Uckermark stark machen und haben sich schon für Januar zu einem weiteren Treffen verabredet.

Die Online-Petition ist zu finden: www.kulturinsgrundgesetz.de

Bis zum 24. Januar 2021 kann jeder dort seine Stimme für eine starke Kulturlandschaft in Deutschland einsetzten. 

Quelle: Multikulturelles Centrum Templin e.V.

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