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Verstanden

Fernsehen aus der Uckermark und Mecklenburg-Vorpommern

Zwei weitere Wochen Distanzunterricht für Schulen in Brandenburg

Datum: 08.01.2021
Rubrik: Gesellschaft

Potsdam. Schülerinnen und Schüler im Land Brandenburg müssen sich auf zwei weitere Wochen Distanzunterricht einstellen. Die derzeitige Infektionslage erlaubt keinen schnellen Übergang zum Präsenzunterricht. Am 8. Januar wird das Kabinett eine neue Eindämmungsverordnung beschließen. Sie enthält auch wichtige Festlegungen für den Schulbereich. Auch die Landkreise und kreisfreien Städte sind eng eingebunden. Die Landesregierung unter Leitung von Ministerpräsident Dietmar Woidke hat  die geplante neue Verordnung mit den Landräten und Oberbürgermeistern am 7. Januar beraten. Der Bildungsbereich hat dabei eine wichtige Rolle gespielt.

Demnach bleibt der Präsenzunterricht weiterhin ausgesetzt und der Distanzunterricht wird um zwei Wochen bis zum 22. Januar verlängert. Ausgenommen bleiben weiterhin die Abschlussklassen und die Förderschulen „geistige Entwicklung“. Ab dem 18. Januar soll die Situation neu bewertet und dann entschieden werden, ob es aufgrund eines deutlich gesunkenen Infektionsgeschehens Spielräume für eine Öffnung an Grundschulen für einen Wechsel aus Präsenz- und Distanzunterricht in der Woche vor den Winterferien gibt.

Die Krippen und Kindergärten bleiben wie bisher geöffnet. Es wird allerdings an die Eltern appelliert, ihre Kinder soweit wie möglich zu Hause zu betreuen und für den Zeitraum die Lohnersatzleistungen des Bundes und die Ausweitung der Anspruchsdauer des Kinderkrankengelds zu nutzen. In Abhängigkeit von der lokalen Infektionslage können Kitas jedoch geschlossen werden, wie dies z. B. derzeit für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz gilt.

Quelle: Ministerium für Bildung, Jugend und Sport/Foto: Hendrik Schmidt

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