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Fernsehen aus der Uckermark und Mecklenburg-Vorpommern

Brandenburger Schulcloud Ziel von Internetkriminalität geworden

Datum: 12.01.2021
Rubrik: Gesellschaft

Potsdam. Die Brandenburger Schulcloud des Hasso-Plattner-Institutes ist Ziel eines Hackerangriffes geworden. Ein solcher Angriff (Distributed-Denial-of-Service Attack) liegt vor, wenn ein Dienst von einer Vielzahl von Computern gleichzeitig angefragt und damit blockiert wird. Eine Sprecherin des Hasso-Plattner-Institutes hat dem RBB den Angriff auf Nachfrage bestätigt. Im Laufe des 12. Januars habe es massenhafte Zugriffe auf die Schulcloud aus dem Ausland gegeben. Mittlerweile soll die Cloud aber wieder uneingeschränkt funktionieren. Weitere Angriffe seien aber nicht ausgeschlossen. Die Schulcloud wird in Brandenburg von 562 Schulen für den Distanzunterricht genutzt.

Nach dem Hackerangriff auf die Brandenburger Plattform für digitale Lernangebote wird an einer Lösung des Problems gearbeitet. Das erklärte Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) am 12. Januar im Inforadio vom rbb. "Vor Hackerangriffen aus dem Ausland ist niemand geschützt. Das kann passieren, da wird mit Hochdruck dran gearbeitet, das zu beseitigen. Das ist eine kriminelle Handlung gegen unsere Schulcloud, die dort gerade stattfindet", sagte sie.

Gleichzeitig würden auch die Probleme mit zu vielen Zugriffen auf die Cloud behoben, so Ernst. Es seien 100 zusätzliche Server angeschafft worden. Das habe die Kapazitäten deutlich ausgeweitet. Zugleich wehrte sich die Bildungsministerin gegen Kritik wegen technischer Schwierigkeiten beim Distanzunterricht. Es gebe große Fortschritte. Das zeigten die aktuellen Zahlen, betonte die SPD-Politikerin: "Was man fünf oder acht Jahre im Bereich Digitalisierung an Schulen nicht gemacht hat, holt man nicht in neun Monaten auf. [...] wir sind in einer Aufholjagd. Die Zahlen für Brandenburg sind ja sehr eindrucksvoll. Wir hatten im März 50 Schulen, die die Lernplattform genutzt haben, wir sind jetzt bei 570. Das spricht ja nicht für mangelndes Engagement, das zeigt, dass in einem großen Sprung, wie wir ihn gar nicht vorhatten, die Lernplattform genutzt werden kann." Problematisch sei allerdings, dass nach wie vor nicht alle Schülerinnen und Schüler zu Hause eine leistungsfähige Internetverbindung hätten. Dann müssten die Schulen auf andere analoge Mittel zurückgreifen.

Quelle: Rundfunk Berlin-Brandenburg/Foto: Monika Skolimowska

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