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Verstanden

Fernsehen aus der Uckermark und Mecklenburg-Vorpommern

Seniorinnen in Grünow und Templin fallen nicht auf Betrüger herein

Datum: 30.04.2021
Rubrik: Polizei

Grünow/Templin. Telefonbetrüger treiben ihr Unwesen in Grünow und Templin.  Am Vormittag des 29. April meldete sich eine Frau telefonisch bei einer Rentnerin aus Grünow und gab sich als deren Tochter aus. Sie habe einen Verkehrsunfall verursacht, bei dem eine hochschwangere Frau schwer verletzt worden sei. Dann wurde das Telefonat unterbrochen und zehn Minuten später wiederaufgenommen. Diesmal redeten ein angeblicher Polizist und ein ebenso dubioser Rechtsanwalt auf die Rentnerin ein. Sie forderten 30 000 Euro, um der „Tochter“ eine Haftstrafe zu ersparen. Später ging die Forderung auf 15 000 Euro herunter. Als die „Mutter“ angab, über gar keine so hohen Bargeldbestände zu verfügen, war das Gespräch schnell beendet.

Wenig später klingelte in Templin, wiederum bei einer Rentnerin, das Telefon. Diesmal behauptete der Anrufer, Polizist der Inspektion Neubrandenburg zu sein und mitteilen zu müssen, dass der Sohn der hochbetagten Frau einen schweren Verkehrsunfall in Neubrandenburg verursacht habe. Sie solle nun seine Personalien durchgeben und dann in der Leitung bleiben. Doch bemerkte die Angerufene bald, in welcher Mission der „Polizist“ wirklich unterwegs war. Sie beendete das Telefonat und erkundigte sich erst einmal bei ihrem tatsächlichen Sohn nach dessen Befinden. Und siehe da – den beschriebenen Unfall hatte es nie gegeben. Ihr Bauchgefühl erwies sich als richtig und der Betrüger, der gar nicht dazu gekommen war, seine Forderungen aufzumachen, rief auch nicht wieder an.

Diese Beispiele seien allen anderen potentiellen Verwandten von „Unfallverursachern“ ans Herz gelegt. Lassen Sie sich nicht betrügen! Die Polizei verlangt niemals eine Kaution. Bleiben Sie misstrauisch und hinterfragen Sie stets derartige Forderungen! Auch wenn die Anrufer Druck ausüben – bewahren Sie kühlen Kopf und wenden Sie sich erst einmal an Ihre tatsächlichen Verwandten und/oder direkt an die Polizei. Natürlich mag dies im Angesicht einer solch schockierenden Nachricht, wie sie die Betrüger ja überbringen, nicht einfach sein. Doch genau darauf spekulieren die Ganoven schließlich.

Quelle: Polizeidirektion Ost/Foto: Archiv

 

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