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Verstanden

Fernsehen aus der Uckermark und Mecklenburg-Vorpommern

Blick ins Dedelower Mausoleum ist am 12. September möglich

Datum: 08.09.2021
Rubrik: Kultur

Dedelow. „Sein & Schein – in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege“ lautet das Motto des bundesweiten Tages des offenen Denkmals 2021. Das Mausoleum der Gutsfamilie von Klützow in Dedelow steht exemplarisch für die Präsentation der Macht einer jahrhundertealten Gutsfamilie in der Uckermark und ihrer Sepulkralkultur (Kultur des Todes, des Sterbens, des Bestattens sowie des Trauerns). Dieses Mausoleum ist nach adaptierten Bauplänen von C. F. Schinkel, welche noch heute für einen Vorgängerbau im Kupferstichkabinett in Berlin einsehbar sind, errichtet worden. Den ursprünglich ersten Auftrag für ein solches Mausoleum erhielt Schinkel vom Berliner Bankier Christian Wilhelm Brose (1781-1870) und er schuf damals eine der ersten neogotischen Grabanlagen in Berlin. In Dedelow haben Dr. Andreas Heinrich – hier nicht als Zweiter Beigeordneter der Stadt, sondern als Privatperson - und die evangelische Kirchengemeinde Dedelow-Schönwerder im Jahre 2012 eine Grabpatenschaft abgeschlossen, mit der das nach den Plänen von Karl Friedrich Schinkel zwischen 1849 und 1855 errichtete Mausoleum der Dedelower Gutsfamilie von Klützow erhalten werden kann.

Auf dem Friedhof von Dedelow besteht am 12. September, zwischen 11 Uhr und 13 Uhr, die Möglichkeit, sich über dieses Projekt zu informieren und zu erfahren, was Grabpatenschaften beinhalten, was sie kosten und was zu beachten ist. In diesem Zusammenhang ist ein Besuch des von Christian Gottlieb Cantian errichteten Mausoleums der Gutsfamilie von Klützow möglich. Dr. Andreas Heinrich freut sich außerdem auf interessierte Besucher, denen er die neuesten Erkenntnisse seiner vergleichenden Bauforschung vorstellen kann. „So kann ich inzwischen nicht nur die Urheberschaft von Schinkel für das Mausoleum in Dedelow nachweisen, sondern auch die Herkunft der beiden Evangelisten-Figuren Matthäus und Lukas, die in den Abseiten des Gebäudes stehen“, so Heinrich. Weiterhin werden die neuesten Erkenntnisse aus restauratorischen Untersuchungen der Architekturoberflächen der Grabkapelle und der Gruft erläutert. So erfährt man, wie das Mausoleum – vermutlich – im Innern ursprünglich ausgesehen hat. „Seit dem vergangenen Jahr neu hinzugekommen ist eine Abhandlung darüber, wer in der Gruft seine letzte Ruhestätte gefunden hat. Außerdem besteht erstmals die Möglichkeit, das im vergangenen Jahr nach historischem Vorbild restaurierte vergoldete Kruzifix zu besichtigen.

Quelle: spz, Stadt Prenzlau/ Foto: Archiv

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