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Fernsehen aus der Uckermark und Mecklenburg-Vorpommern

Weltmädchentag: Frauenministerin fordert Chancengleichheit

Datum: 11.10.2021
Rubrik: Politik

Potsdam. Anlässlich des Internationalen Mädchentags am 11. Oktober fordert Frauen- und Gleichstellungsministerin Ursula Nonnemacher Chancengleichheit für Mädchen in allen gesellschaftlichen Bereichen. „Noch immer haben Mädchen mit Vorurteilen zu kämpfen und sind strukturell gegenüber Jungen benachteiligt. Das muss sich dringend ändern. Auch in Brandenburg gibt es leider noch Nachholbedarf.“ Der Internationale Mädchentag wurde von den Vereinten Nationen 2011 ins Leben gerufen, um auf die weltweite Diskriminierung und Unterdrückung von Mädchen aufmerksam zu machen. Seitdem wird jedes Jahr am 11. Oktober mit zahlreichen Aktionen ein Zeichen für die Gleichstellung von Mädchen gesetzt.

Einen zunehmenden Beitrag zur gesellschaftlichen Schlechterstellung von Mädchen leistet die Verbreitung von Falschmeldungen, sogenannten Fake News, im Internet. Laut einer aktuellen Studie des weltweit tätigen Kinderhilfswerks Plan International schränken Des- und Missinformation im Internet die Aktivitäten von Mädchen und jungen Frauen in erheblichem Maße ein – auch in Deutschland. So gaben 95 Prozent der insgesamt 1000 in der Bundesrepublik befragten Mädchen und jungen Frauen an, sich wegen Fake News Sorgen zu machen, nur 39 Prozent fühlen sich in der Lage, Falschinformationen als solche zu erkennen. Ein Fünftel aller Befragten traut sich daher kaum, die eigene Meinung mit anderen zu teilen. 10 Prozent der Befragten gab an, sich wegen Fake News nicht mehr politisch oder für aktuelle Themen engagieren zu wollen. 70 Prozent erklärten, dass Aufklärung über Fake News in der Schule keine Rolle spiele.

Die Mädchentreffs im Land Brandenburg klären auf und bestärken Mädchen gezielt in ihrer Selbstwirksamkeit. Mädchenarbeit dient der Prävention. Zur Stärkung der Mädchenarbeit fördert das Frauen- und Gleichstellungsministerium die Kontakt- und Koordinierungsstelle für Mädchenarbeit im Land Brandenburg (KuKMA) jährlich mit gut 56 000 Euro. Darüber hinaus werden auch in diesem Jahr zahlreiche Projekte aus Lottomitteln unterstützt, darunter das KuKMA-Vorhaben „Meine Zukunft: Ausbildung, Beruf, Vorbilder - Ausbildungsbezogene emanzipatorische Bildung für junge Frauen“ (15 800 Euro) und eine Fachveranstaltung zur Beteiligung von Mädchen am 24.11.2021 (10 100 Euro). Insgesamt werden im Jahr 2021 fast 51 000 Euro aus Lottomitteln für Projekte zur Stärkung der Mädchenarbeit bereitgestellt.

Quelle: Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg/Foto: Sebastian Kahnert

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