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Verstanden

Fernsehen aus der Uckermark und Mecklenburg-Vorpommern

Filmfestival dokumentART startet wieder in Neubrandenburg

Datum: 21.10.2021
Rubrik: Kultur

Neubrandenburg. Proteste gegen die China-nahe Regierung in Hongkong, Demonstrationen gegen den Klimawandel in Uganda, Aufbegehren gegen soziale Ungleichheit in Chile – weltweit kämpfen junge Menschen für ihre Zukunft. Genau darum geht es in „Dear Future Children“ – mit dem mehrfach preisgekrönten Film des Stuttgarter Regisseur Franz Böhm wird das diesjährige Europäische Filmfestival dokumentART – films & future im Neubrandenburger Kino Cinestar eröffnet. „Mit diesem Film wird bereits zur Eröffnung des Festivals das große Thema „Zukunft“ detaillierter aufgefächert und in einem internationalen Rahmen gestellt“, sagt Holm-Henning Freier von der Festivalleitung. „Damit werden die Diskussionen für die nächsten Tage vorbereitet.“

Seit 30 Jahren gibt es das Festival in Neubrandenburg – und lockt jeden Herbst viele internationale Filmemacher*innen an, die live vor Ort ihre Filme präsentieren und zur Diskussion einladen. Nachdem es im vergangenen Jahr beim neuen Festival-Ableger dokART – Zukunftstreff coronabedingt hauptsächlich Internet-Streams gab, wird die diesjährige Ausgabe des Festivals vom 23. bis 27. November in Präsenz stattfinden. Um so vielen Filmemacher*innen wie möglich auch in Zeiten der Pandemie die Chance zu bieten, sich mit ihren Werken bei der dokumentART zu bewerben, hat die Festivalleitung – bestehend aus Holm-Henning Freier und Stefanie Hitzsche – Filme aus den vergangenen zwei Jahren für den Wettbewerb zugelassen.

Insgesamt wurden etwa 2800 Dokumentar-, Animations- und Kurzspielfilme eingereicht. Die Programmkommission hat daraus 53 Werke von Filmkünstler*innen aus 21 Ländern für das Festival ausgewählt. 45 dieser Beiträge konkurrieren in zehn Blöcken um die Gunst der zwei Jurys. Die restlichen Filme werden außerhalb des Wettbewerbs in zwei Blöcken unter dem Titel "Fokus Osteuropa" gezeigt.

"Das übergreifende Thema des Festivals ist 'Zukunft'. Das drückt sich in den Filmen ganz unterschiedlich aus", sagt Stefanie Hintzsche. "Es geht u.a. um die Beziehung zwischen Mensch und Natur, die Auswirkungen der Corona-Pandemie, um Fragen der Identität und Demokratiegefährdung." Neubrandenburger*innen, die Künstler*innen während des Festivals einen Schlafplatz anbieten, werden gesucht.

Die Festivalbeiträge werden im Kino Latücht vorgeführt. Dort werden auch noch helfende Hände benötigt, zum Beispiel für den Kartenverkauf, an der Kino-Bar oder zum Verteilen der Kopfhörer für die Übersetzung der Filme. „Für die Organisation eines so großen Festivals braucht man viele Unterstützer. Ein großes Dankeschön geht daher an all unsere Förderer, Spender, Sponsoren und Partner, wie das Land Mecklenburg-Vorpommern, den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, die Stadt Neubrandenburg, das Studierendenwerk Greifswald sowie an den Nordkurier als unserem Medienpartner“, sagt Holm-Henning Freier.

Über das Festival dokumentART - films & future: Nach dem Fall der Mauer veranstaltete der Latücht – Film & Medien e. V. 1992 die erste dokumentART. Damit setzte der Verein die Geschichte des Dokumentarfilms in Neubrandenburg nach der letzten Ausgabe der Nationalen Dokumentarfilmwochen der DDR im Jahr 1990 fort und hob das Festival auf die europäische Ebene. Auch heute ist die dokumenART - films & future mit ihrem Portfolio aus internationalen Dokumentarfilmen, Kurzspielfilmen und Animationen das einzige internationale Filmfestival in Mecklenburg-Vorpommern. 2019 wurde das Festival um den dokART – Zukunftstreff erweitert. Dieser findet im jährlichen Wechsel mit dem Festival statt.

Quelle/Foto: Latücht Film & Medien e.V.

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