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Verstanden

Fernsehen aus der Uckermark und Mecklenburg-Vorpommern

Abtransport von Onkel Albert aus Prenzlau ist filmreif

Spektakuläre Szenen eines Abschieds für immer

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Datum: 10.01.2022
Rubrik: Gesellschaft

Prenzlau. Millimeterarbeit leisteten die Männer, die dieser Tage dafür sorgten, dass das Fahrgastschiff Onkel Albert Prenzlau in einem Stück verlassen konnte. Zwei Kräne brauchte es, um das Schiff nach oben zu hieven. Nicht, weil die Onkel Albert so schwer wäre. Aber die Länge des Schiffes – 20 Meter – machten die zwei riesigen Baumaschinen erforderlich. Und so musste auf engstem Raum Millimeterarbeit geleistet werden. Fingerspitzengefühl und viel fahrerisches Können waren gefragt. Schon um das Gelände zu verlassen, auf dem die Onkel Albert gelagert worden war. Der nächste Schritt bestand darin, den Transport in Fahrtrichtung zu bringen. Ein Geduldsspiel. Und ohne Eskorte ging es schon gar nicht. Schließlich waren hier knappe 30 Meter zu rangieren. Aufleger und Zugmaschine wogen zusammen circa 97 Tonnen. Dieser Abtransport war filmreif. Denn an Spannung fehlte es nicht. Die erste Herausforderung ließ dann auch nicht lange auf sich warten. Von der Uckerpromenade musste der Koloss in die Marktbergstraße manövriert werden. Im Schneckentempo ging das vonstatten. Die Verladearbeiter hatten ein Auge auf alle wichtigen Ecken, Kanten, Ampeln und Verkehrszeichen und lotsten den Fahrer per Funk auf die Straße. Dann ging es weiter durch das nächtliche Prenzlau in Richtung Polen.

 

Knappe drei Tage dauert dieser Transport unter anderem deswegen, weil etwa unter Brücken sehr langsam gefahren werden muss. Immerhin kommt der Transport auf eine Höhe von mehr als vier Metern. Auch dürfe immer nur zwischen 22 und sechs Uhr morgens gefahren werden. Prenzlauer, die die Onkel Albert wiedersehen möchten, wären etwas schneller in der südpolnischen Stadt Zywiec.

 

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