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Verstanden

Fernsehen aus der Uckermark und Mecklenburg-Vorpommern

Templiner lassen Brunnenwasser aus heimischen Gärten untersuchen

Umweltschützer machen mit Labormobil Halt in der Region

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Datum: 11.05.2022
Rubrik: Gesellschaft

Templin. Wenn Harald Gülzow - wie hier in Templin - mit seinem Labormobil Station macht, kann er sicher sein, nicht mit leeren Händen wieder abfahren zu müssen. Gebracht werden dem Mann vom VSR-Gewässerschutz Wasserproben, die zumeist aus privaten Brunnen stammen. Der VSR-Gewässerschutz ist eine gemeinnützige Umweltschutzorganisation und setzt sich seit mehr als 40 Jahren für den Grundwasserschutz ein. Die Zeiten, in denen bedenkenlos Wasser aus dem Brunnen getrunken werden konnte, sind leider – zumindest an einigen Orten - vorbei. Nicht selten finden sich gesundheitsschädliche Stoffe. Grundsätzlich kann sich Jeder, der einen Brunnen hat, glücklich schätzen. Ein Brunnen im Garten ist bares Geld wert, hilft es doch, kostbares Leitungswasser zu sparen. Manche Menschen möchten das Brunnenwasser auch zum Trinken oder Kochen verwenden. Da sollte man dann schon genau wissen, ob sich das Wasser dafür eignet.

Das Angebot, Wasser analysieren zu lassen, steht jedem offen. Eine Grunduntersuchung auf den Nitrat-, Säure- und Salzgehalt wurde in Templin gleich vor Ort gegen eine geringe Kostenbeteiligung durchgeführt. Diese Ergebnisse konnten sich die Brunnenbesitzer schon gegen Ende der Aktion auf dem Templiner Marktplatz abholen. Generell richten sich die Kosten für die Untersuchung danach, welche Parameter untersucht werden sollen. Ist es beispielsweise Gartenbrauchwasser, in dem eventuell noch die Kinder planschen wollen, ist man mit circa 39 Euro dabei. Soll es getrunken werden, kostet die Untersuchung etwa 79 Euro, denn es müssen weitere Parameter – im Wortsinn – unter die Lupe genommen werden. Jetzt werten die Profis vom VSR-Gewässerschutz die Messergebnisse der Templin-Aktion aus. Die Ergebnisse werden mit einem ausführlichen Gutachten per Post zugesandt.

Auf der VSR-Gewässerschutzseite kann man sich zudem einen Überblick darüber verschaffen, wie es in der eigenen Region mit dem Grundwasser aussieht. Die regionale Auswertung der Brunnenwasserergebnisse durch den VSR-
Gewässerschutz in den letzten fünf Jahren hat übrigens ergeben, dass das Wasser aus
56 Prozent der privat genutzten Brunnen im Kreis Uckermark nicht zum Trinken
geeignet ist.

www.VSR-Gewaesserschutz.de

 

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