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Fernsehen aus der Uckermark und Mecklenburg-Vorpommern

Boitzenburger Klostermühle ist Besuchermagnet

Defektes Mühlenrad beeinträchtigt Schauvorführung nicht

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Datum: 08.06.2022
Rubrik: Gesellschaft

Boitzenburg. Keine Mühle klappert mehr am rauschenden Bach. Mit einem Rumms war alles vorbei. Das Wasser rauschte weiter, aber das Mühlenrad hing schief. Ein trauriger Anblick. Vor allem für den Museumsmüller Martin Joost, der nach dem ersten Schreck die Wasserzufuhr stoppte und in Augenschein nahm, was da eigentlich kaputt gegangen war.

Der Plan sieht nun so aus: Mit einem Teleskoplader wird das Rad herausgenommen und auf der Grünfläche abgelegt. Dann kann nachgesehen werden, was da los ist. Ist die Welle verborgen oder gar gebrochen, wie sieht die Nabe aus. Eine leichte Reparatur wird das nicht. Aber es ist auch kein Hexenwerk, weiß Martin Joost, der als Museumsmüller nicht nur über handwerkliche Fähigkeiten verfügt.

Der Arbeitsplatz von Martin Joost ist aber auch echt spannend. Das hat sich herumgesprochen. Bis zu 12 000 Besucher kommen pro Jahr. Das Gebäude wurde 1740 errichtet, auf den Grundmauern einer mittelalterlichen Mühle, die Maschinenanlagen stammen zum Teil aus dem 19. Jahrhundert. Die Boitzenburger Mühle ist betriebsfähig. Und nur Martin Joost weiß, wie man das Schmuckstück zum Laufen bringt. Dafür ist er ja der Museumsmüller. Das riesige Gebäude beherbergt nicht nur eine historische Mahlanlage, im Inneren wartet ein Schatz an Gebrauchsgütern auf die Besucher. Dinge, die es so gar nicht mehr gibt. Wer die Klostermühle Boitzenburg besucht, sollte Zeit einplanen. Denn es gibt viel zu entdecken. Wie den Steinbackofen aus dem 18. Jahrhundert. Hier wurde das Brot für die Müllerfamilie gebacken, aus dem Korn, das in der Mühle produziert wurde. Auch Leute aus dem Ort durften den Ofen mitnutzen.

Das Museum, das seit 1979 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird, ist täglich, außer montags, ab 10 Uhr geöffnet.

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