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Fernsehen aus der Uckermark und Mecklenburg-Vorpommern

VSR-Gewässerschutz stellt hohe Nitratbelastung in Templin fest

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Datum: 18.07.2022
Rubrik: Gesellschaft

Templin. Alarmierende Werte stellte der VSR-Gewässerschutz e.V. in Templin fest. Die gemeinnützige Organisation war am 9. Mai mit einem Informationsstand auf dem Templiner Marktplatz präsent. Insgesamt wurde das Wasser von 61 privat genutzten Brunnen aus dem Raum Templin - Lychen analysiert. Bei den Untersuchungen fanden die Fachleute 126 Milligramm Nitrat pro Liter in einem privat genutzten Brunnen in Templin. Weitere mit Nitraten stark verschmutzte Brunnen stellten die Umweltschützer in Retzow, in Röddelin und in Pinnow fest. Gerade für Familien mit Säuglingen und Kleinkindern ist es wichtig, dass das Wasser keine höhere Nitratbelastung als 50 mg/l aufweist. Der gemeinnützige Verein setzt sich bereits seit vielen Jahren für den Schutz des Grundwassers ein. Die Mitglieder werten nicht nur die Ergebnisse der Nitratmessungen des Brunnenwassers aus, sondern auch die regionalen landwirtschaftlichen Daten. Anhand dieser Recherchen können die
Umweltschützer erkennen, welche landwirtschaftliche Nutzung besonders zur Nitratbelastung beiträgt.
Bei ihrer Recherchearbeit fiel den Gewässer-Experten auf, dass gerade in den Kreisen, in denen viel Weizen angebaut wird, auch eine höhere Nitratbelastung vorliegt. Im Kreis Uckermark macht der Weizenanbau 32 Prozent der Ackerflächen aus. Durch eine zusätzliche späte Düngung des Weizens wird ein besonders hoher Eiweißgehalt des Getreides erreicht – heutzutage immer noch ein Qualitätsmerkmal für besonders gute Backeigenschaften. Der Dünger wird häufig nicht mehr vollständig von den
Pflanzen aufgenommen und die überschüssigen Nitrate werden dann ins Grundwasser ausgewaschen.

Quelle: VSR-Gewässerschutz e.V.


 





 

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