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Fernsehen aus der Uckermark und Mecklenburg-Vorpommern

Immer mehr Besucher brauchen Hilfe der Prenzlauer Tafel

Tafel musste schon Bedürftige wegschicken

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Datum: 04.08.2022
Rubrik: Gesellschaft

Prenzlau. Mehr Kunden - weniger Ware. Vor dieser Situation stehen Tafeln im ganzen Land, so auch in Prenzlau. Die Schlange derer, die sich kostenfrei bis kostengünstig Lebensmittel holen müssen, wird nicht kürzer. Wer zur Tafel geht, tut das bestimmt nicht gern, zeugt es doch davon, dass das geringe Einkommen vorn und hinten nicht ausreicht. Nicht selten stehen auch Kinder an, um mit ihren Eltern Lebensmittel von der Tafel zu holen. Aber auch Rentner, die ein Leben lang gearbeitet haben, verfügen über zu wenig Geld, um den Lebensunterhalt bestreiten zu können. Was in den Tafeln ausgegeben wird, sind Spenden, zumeist von Lebensmitteldiscountern. Und so großzügig die Spender den Tafeln auch geben, eigentlich ist es immer zu wenig, denn immer mehr Menschen sind auf Tafelversorgung angewiesen. Schon seit längerem wird darum gefordert, dass auch vom Staat Unterstützung für die Tafeln kommt.

Hilfe ist so wichtig wie nie zuvor. Denn auch die Träger der Tafeln haben mit der Kostenexplosion zu kämpfen. Die Mitarbeiter sind auf Fahrzeuge angewiesen, um die zur Verfügung gestellten Sachen abzuholen und zu den Tafelräumlichkeiten zu bringen. Diese Fahrzeuge müssen betankt und auch mal repariert werden. Und das ist nur eine Kostenstelle, die die Tafel zu tragen hat. Wo doch ihre Hauptaufgabe darin bestehen sollte, Menschen, die zu wenig Geld haben, mit Lebensmitteln zu versorgen. In Prenzlau starten die Mitarbeiter am Montag um 7 Uhr ihre Tour, dann werden Lebensmittel geholt. Leider ist es nicht mehr so viel, dass es immer für alle reicht.

Nicht nur die steigenden Besucherzahlen, besonders seit Beginn des Ukraine-Krieges haben die auch bei der Prenzlauer Tafel stark zugenommen, sind die Ursache dafür, dass tatsächlich Menschen ohne gefüllten Beutel wieder gehen müssen. Lieferketten, auch die der Lebensmittelmärkte funktionieren nicht mehr so gut. Auch haben sich die Bestellsysteme verändert, die Märkte ordern genauer, es bleibt einfach nicht mehr so viel übrig, wie noch vor wenigen Jahren. Die Tafeln bekommen weniger Lebensmittel. Aber die Zahl der Bedürftigen steigt. Circa 50 Besucher kommen jeweils am Montag, Mittwoch und Freitag zur Prenzlauer Tafel. An diesen Tagen hat sie zwischen 10 und 14, beziehungsweise 9 und 14 Uhr geöffnet. Wer Lebensmittel von der Tafel benötigt, muss einen Nachweis der Bedürftigkeit vorlegen. Diese Menschen beziehen also Grundsicherung, Sozialhilfe oder Wohngeld, sind Asylbewerber oder Migranten. Und es werden immer mehr. Eines darf nicht passieren: Dass Tafeln ihre Arbeit einstellen müssen, weil sie selbst keine Hilfe, also auch keine Unterstützung vonseiten der Politik bekommen.


 


 


 


 

 

 

 

 


 

 

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