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Verstanden

Fernsehen aus der Uckermark und Mecklenburg-Vorpommern

„Sowas gab’s in der DDR nicht!“

Historienspektakel lockte ….Zuschauer in Seepark

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Datum: 29.09.2022
Rubrik: Gesellschaft

Prenzlau. Zurück in die DDR ging es für die insgesamt … . Zuschauer des Historienspektakels in Prenzlau. Geschichten zwischen den Jahren 1984 bis 1990 wurden den Anwesenden geboten. Geschichten, beziehungsweise Geschichte wie sie ja genauso passiert ist und nun in abgewandelter Form und hier und da überspitzt auf die Bühne gebracht worden war. Auf der Spielfläche wie auch im Zuschauerbereich waren Menschen, die diese Zeit ja ganz bewusst erlebt haben.

 

Und nicht nur Prenzlauer saßen gern im Café Schulenburg. Dank sei den Machern des Historienspektakels, die es in Ansätzen wiedereröffneten. Auch ein Blick in den AWP-Saal durfte geworfen werden, zu DDR-Zeiten, der Betrieb, der vielen Menschen mehr als nur ein Arbeitsplatz war.

 

Und wie vermutlich schon zu DDR-Zeiten erntete dieser wunderschöne auf Hochglanz polierte Lada bewundernde wie neidvolle Blicke. War er, als er vom Band lief, ein Prestige-Objekt, ist er jetzt ein bei Sammlern beliebter Oldtimer.

Für ein Schmunzeln sorgten die typischen DDR-Wohnzimmer mit zum Teil sehr gewagten Tapetenmustern. Nicht fehlen durfte hier der MuFuTi, der Multifunktionstisch, mit passenden Stühlen. Die DDR auf der Seepark-Bühne einzurichten, war für die Historienspektakel-Macher quasi ein Heimspiel.

Das hat gut funktioniert, auch wenn nun gerade eine Original F6-Schachtel einfach nicht aufzutreiben war. Wer es nicht mehr weiß, das waren Zigaretten, die der Raucher in der DDR sehr schätzte. Zu schätzen wusste der DDR-Bürger auch eine Plattenbauwohnung. Sie beendete nicht selten engste Lebensbedingungen von jungen Familien, die nicht selten nur ein Zimmer hatten. Wenn man also in die DDR abtaucht und den Alltag seiner Menschen darstellt, dann darf die Platte nicht fehlen. Und wie die auf der Prenzlauer Seepark-Bühne dargestellt wurde, war beeindruckend.

Sie haben es alle gut gemeistert - alle Beteiligten des diesjährigen Historienspektakels haben ganze Arbeit geleistet. Auch bei der Aufarbeitung diverser - nun nennen wir es mal - DDR-typischer Defizite.

Heute kann man drüber lachen, aber damals bekam so mancher graue Haare, weil es im Grunde immer das nicht gab, was man gerade brauchte. Wie eine Feuchtraumsteckdose. Problematisch konnte auch die Versorgung bei Feierlichkeiten mit Kaffee und Kuchen werden. So wurden im wiedererstandenen Café Schulenburg Streuselkuchen von gestern und Muckefuck statt Rondo serviert. Das ist mit Sicherheit zu DDR-Zeiten so manchem Gast wirklich passiert, hat sich eingeprägt und es nun als Gag auf eine Bühne geschafft. Wie gesagt, heute kann man drüber lachen.

Das Lachen verging den Prenzlauern dann 1990, denn die Wende brachte gerade für die AWP-Mitarbeiter Einschnitte mit sich, denn sie wurden von einer Entlassungswelle überrollt. Auch das war Thema des bereits 21. Historienspektakels. Circa 40 Darsteller auf der Bühne waren dieses Mal dabei. Noch mal mindestens 20 Frauen und Männer sorgten hinter der Bühne dafür, dass alles glatt lief. Perücken, Maske, Bühnenbild, Catering für alle – was da nicht alles gemacht werden musste. Gebraucht wird immer jede Hand. Nach fast 25 Jahren Historienspektakel, zwei Mal musste es ausfallen, sind noch immer 2 Spektakelmitstreiter dabei, die schon bei der ersten Veranstaltung mitgemacht haben. Immer wieder kommen neue Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder dazu. Mal sehen, was sie alle uns im kommenden Jahr anbieten werden.


 

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