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Verstanden

Fernsehen aus der Uckermark und Mecklenburg-Vorpommern

Vortragsreihe über Morbus Parkinson startet in Schwedter Klinikum

Datum: 16.09.2022
Rubrik: Gesellschaft

Schwedt. Im Schwedter Asklepios Klinikum findet jetzt eine Vortragsreihe über die Krankheit Morbus Parkinson statt. Morbus Parkinson schleicht sich in das Leben der Betroffenen ein. Die ersten Symptome werden häufig falsch interpretiert und als Krankheitsanzeichen nicht wahrgenommen. Doch gerade die frühzeitige Diagnose ermöglicht den Patientinnen und Patienten heutzutage ein langfristig beschwerdefreies Leben. Um Patienten und Angehörigen eine Informations- und Anlaufstelle zu informieren, findet am 24. September eine Vortragsreihe im Asklepios Klinikum Uckermark statt.

Spätestens seitdem prominente Patienten wie der Schauspieler Michael J. Fox oder die Boxlegende Muhammad Ali der Krankheit Aufmerksamkeit verschafften, ist das Bewusstsein für die Krankheit Morbus Parkinson gestiegen. Welchen Einfluss die unheilbare Krankheit jedoch konkret auf das Leben der Betroffenen hat, wissen nur wenige. Schnürsenkel binden, das Hemd zuknöpfen, schminken – Tätigkeiten, die gesunde Menschen nebenbei erledigen, gelingen Parkinson-Patienten nur bei größter Konzentration. Morbus Parkinson wird häufig nur mit den charakteristischen Bewegungsstörungen wie Muskelsteifheit, Zittern, undeutlichem Sprechen und verzerrter Mimik in Verbindung gebracht. „Dabei sind die offensichtlichen Symptome die, die schon auf einen enormen Fortschritt der Krankheit hinweisen.“ betont Alain Nguento, Chefarzt der Klinik für Neurologie im Asklepios Klinikum Uckermark. „Die motorischen Symptome zeigen sich erst, wenn bereits mehr als 60 Prozent der Nervenzellen fehlen, die im Gehirn den Botenstoff Dopamin bilden.“ ergänzt der Neurologe.Nguento setzt sich stetig für die Patientenaufklärung in der Uckermark ein, denn Prävention und Aufklärung können Krankheiten verhindern oder aber Krankheitsverläufe auf Grund von rechtzeitiger Diagnose und Behandlung positiv beeinflussen. Letzteres trifft für Morbus Parkinson zu. „Frühe Indikatoren wie Muskelverspannungen, Schlafstörungen oder auch die Veränderung des Schriftbildes werden oft übersehen.“ erklärt der Chefarzt. „Da die Indikatoren so vielfältig sind, irren die Menschen oftmals von Arzt zu Arzt, weil der neurologische Hintergrund verkannt wird.“ fügt Nguento hinzu.

Die Häufigkeit an Morbus Parkinson zu erkranken, nimmt mit steigendem Alter zu. Zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr erkranken 50 Prozent der Betroffenen. In der Uckermark ist jeder dritte Einwohner älter als 60. Hier leben aktuell 250 diagnostizierte Patientinnen und Patienten, jährlich kommen 20 Neuerkrankungen hinzu.

Am 24. September um 9.30 Uhr referieren Chefarzt Alain Nguento, Oberarzt Felix Teupel und Physiotherapeutin Ruth Adam sowie die Gastreferentin Sonja Seehagen, Regionalgruppenleiterin Uckermark Deutsche Parkinson Vereinigung e.V. und Ali Amouzandeh, Oberarzt im Ernst von Bergmann Klinikum Potsdam. Es werden modernen Diagnose- und Therapieformen vorgestellt und Fragen der Öffentlichkeit beantwortet. Die Veranstaltung ist kostenlos und findet im Konferenzraum 1 des Klinikums statt. Bitte nutzen Sie den Nebeneingang an der Berliner Allee.

Quelle: Asklepios Klinikum Uckermark

Foto: E. M. Weyer

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