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Erwerb eines Gemäldes ist dank Spenden in Schwedt gelungen

Datum: 20.09.2022
Rubrik: Kultur

Schwedt. Das Beste am Anfang: Es ist geschafft und der Ankauf gelungen!  Seit letztem Jahr wirbt das Stadtmuseum Schwedt für den Ankauf eines großformatigen Gemäldes, das die Kurfürstin Dorothea von Brandenburg zeigt. Im Zusammenhang mit der Sonderausstellung „Kurfürstin Dorothea von Brandenburg – Eine glückliche Fügung für Schwedt“, die im letzten Jahr gezeigt wurde, konnte ein wunderschönes Porträt der Kurfürstin präsentiert werden. Das lebensgroße Bildnis wurde dem Museum über Dr. Habeck Kunsthandel zum Kauf angeboten. Ziel war es, dieses Gemälde für die Dauerausstellung des Stadtmuseums zu gewinnen. In Anbetracht der Ankaufsumme von 24 000 Euro ein großes Unterfangen! 

Das Stadtmuseum verfügte bis dahin über kein Gemälde der für Schwedt so wichtigen Fürstin. Auch die herausragende malerische Qualität des angebotenen Bildnisses überzeugte die Museumsmitarbeiter, auch wenn noch Restaurierungsmaßnahmen sowohl am Bild als auch am Rahmen notwendig sind. Da von Dorothea nur wenige Porträts gemalt wurden und damit nur eine geringe Anzahl an Bildnissen der Kurfürstin prinzipiell existieren, ist der gelungene Kauf des Gemäldes etwas sehr Besonderes.

Ein zügiger Ankauf war unrealistisch. Das Museum zeigte das Bild zuerst als Leihgabe in der Sonderausstellung. „Die Kurfürstin“ war in der Ausstellung das zentrale Ausstellungsobjekt. Der starke und zugleich warmherzige Blick dieser starken Persönlichkeit „empfing“ die Besucher direkt beim Eintritt. Die Ausstellung bot vielfältige Einblicke in ihr Leben und ihre Leistungen für Schwedt, und die lagen vor allem in dem Wiederaufbau und dem Erblühen der Stadt. Schließlich hatte sie die Herrschaft Schwedt-Wildenbruch begründet und auch nach dem großen Stadtbrand 1681, der die ersten Früchte ihrer Arbeit wieder zunichte machte, die Stadt zügig wiederaufbauen und modernisieren lassen. Denn Schwedt lag, als Dorothea die Herrschaft antrat, zwei Jahrzehnte nach dem verheerenden Dreißigjährigen Krieg noch immer wirtschaftlich darnieder.

Der Wunsch, das Gemälde zu erwerben und die Begründerin der Herrschaft Schwedt-Wildenbruch dauerhaft zu zeigen, war groß. Das Stadtmuseum startete einen Aufruf zum Ankauf des Bildes – und war überwältigt von der großen Bereitwilligkeit der Schwedter mit unzähligen Beträgen zu unterstützen! 

Durch die großzügige Spendenbereitschaft von vielen Schwedter Bürgern, von Handwerkern, Ärzten und Unternehmen konnte das Gemälde noch im Jahr 2022 erworben werden. Das Gemälde der Kurfürstin ist nun eines der bedeutendsten Kunstwerke in der Sammlung der Städtischen Museen Schwedt/Oder. Damit hat diese couragierte und engagierte Frau entsprechend ihres Wirkens für Schwedt einen zentralen Platz in der Dauerausstellung gefunden. 

Quelle/Foto: Stadtmuseum Schwedt/Oder

Foto: Das Gemälde hat ein neues zu Hause: Stadtmuseum Schwedt/Oder

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