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Verstanden

Fernsehen aus der Uckermark und Mecklenburg-Vorpommern

Minister gibt Tipps im Fall von Energieknappheit

Datum: 07.11.2022
Rubrik: Politik

Schwerin. MV-Innenminister Christian Pegel dankt den Landräten für ihren Bürgerbrief mit Vorsorgetipps für einen eventuellen Energiemangel, den sie auf der Webseite des Landkreistags veröffentlicht haben, und schließt sich den Empfehlungen ausdrücklich für die Landesregierung an.

„Wir haben in den zurückliegenden Jahren des Friedens und Wohlstands ein wenig aus dem Blick verloren, dass es zu jeder Zeit sinnvoll ist, einen Notvorrat an lebensnotwendigen Dingen vorzuhalten. Es kann immer passieren, dass der Strom ausfällt, weil ein Sturm die Leitung gekappt hat, Lebensmittelgeschäfte wegen starken Schneefalls oder Hochwasser nicht erreichbar sind, eine Trinkwasserleitung unterbrochen ist oder die Heizung ausfällt. Wir sollten die aktuelle Situation nutzen, uns dieser Vorsorge zu erinnern, die schon unsere Großeltern und Urgroßeltern stetig betrieben haben“, untermauert Christian Pegel den Aufruf der Landräte.

Zugleich beruhigt der Minister: „Es spricht momentan sehr vieles dafür, dass wir gut durch den Winter kommen werden. Die Gasspeicher sind gefüllt. Das Oktoberwetter war außerordentlich mild. Wenn wir alle, jeder Einzelne von uns, auch weiterhin sparsam mit Strom, Gas, Wärme und Warmwasser umgehen, stehen unsere Chancen gut, dass es zu keiner Mangellage kommen wird. Die Bundesregierung hat zudem wichtige Entscheidungen getroffen, mit deren Hilfe auch die gestiegenen Kosten für jeden Einzelnen abgefedert werden. Ich bin zuversichtlich, dass wir mit vereinten Kräften die aktuelle Situation meistern können, wenn wir alle durch Energiesparen und Vorsorge in unseren Speise- und Vorratskammern mithelfen.“

Nichtsdestotrotz bereiteten sich Land, Landkreise und Kommunen natürlich für den Fall vor, dass es doch zu einer Energieknappheit kommen könnte. „Wir können nicht verlässlich vorhersagen, wie kalt der Winter tatsächlich wird
oder ob andere Dinge eintreten, die niemand vorhersehen kann. Das Spannende in unser aller Leben bleibt, dass wir nicht alles wissen, was morgen kommt. Auf das, was wir als Möglichkeit in Betracht ziehen können, bereiten wir uns vor, immer in der Hoffnung, dass diese Möglichkeit nicht eintritt und wir unsere Vorbereitungen gar nicht brauchen. Wenn aber doch, sind Vorsorge und Vorbereitung sehr hilfreich und werden es leichter machen.“

Genauso verhalte es sich mit der Eigenvorsorge jedes Einzelnen: „Wir sollten immer bestimmte Dinge im Haus haben, regelmäßig prüfen, ob sie noch verwendbar sind und sie gegebenenfalls ersetzen. Bei uns Zuhause gibt es deshalb neben den allgemeinen Speisevorräten einen Vorrat an Lebensmitteln und Getränken für zehn Tage, so wie es das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt. Besonders wichtig sind lagerfähige Getränke wie Mineralwasser oder Fruchtsäfte, etwa 14 Liter pro Person pro Woche. Lebensmittel sollten auch ungekühlt haltbar und ohne Kochen genießbar sein – Zwieback oder Knäckebrot zum Beispiel, Fischkonserven und ähnliches. Noch besser: Sie haben einen Campingkocher oder ähnliches im Haus, um zum Beispiel haltbare Nudeln auch ohne ihren Herd zubereiten zu können. Und natürlich haben wir dabei auch unseren Hund im Blick.“

Christian Pegel richtet sich in seiner Bevorratung nach den Empfehlungen des BBK: „Dazu gehören ein Vorrat an Kerzen und Streichhölzern, Decken, eine Taschenlampe für jeden von uns, Batterien, alles für den Fall, dass mal Strom oder Heizung ausfallen. Und es hilft im Ernstfall auch, wenn alle Powerbanks stets aufgeladen sind.“

Viele weitere Hinweise und Tipps, wofür und womit jeder Einzelne grundsätzlich für unvorhersehbare Risiken vorbereitet sein sollte, finden Sie auf den Webseiten des BBK sowie in dessen Online-Broschüre dazu, die Sie auf dieser BBK-Seite herunterladen können. „Dort findet sich auch eine Liste zum Abhaken für die empfohlenen Vorräte zur Vorsorge, die mir zumindest sehr geholfen hat“, wirbt der Privatmann Christian Pegel für die herunterladbare Arbeitshilfe.

Quelle: Ministerium für Inneres, Bau und Digitalisierung/Foto: Bernd Wüstneck

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