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Verstanden

Fernsehen aus der Uckermark und Mecklenburg-Vorpommern

120 Teilnehmer ließen sich Bogenturnier in Polßen nicht entgehen

Datum: 08.11.2022
Rubrik: Sport

Polßen. Mehr als 120 Schützen trafen sich jetzt in Polßen zum Herbstturnier der Kunower Brandenbogner. Das 3 D-Turnier fand zum 2. Mal in Polßen statt, weil das Gelände in Kunow wegen der Maßnahmen gegen die Afrikanische Schweinepest nicht benutzbar war. Die Teilnehmer aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Schleswig-Holstein und aus Polen trafen am frühen Vormittag ein, einige hatten auch schon die Nacht in Zelten am Polßener Haussee verbracht, um den die 24 Figuren aus einem Spezialmaterial in Originalgröße aufgestellt worden waren. Darunter war auch ein Fisch (Karpfengröße), der gleich an der Station 1 im Wasser befestigt war.

Begrüßt wurden die Teilnehmer von Marko Feine, dem Vorsitzenden der Kunower Brandenbogner und dem Polßener Bläserquartett, die zünftig Jagdsignale bliesen. Sie gaben auch das Signal zum Beginn des Turniers. Die Teilnehmer, in 24 Gruppen aufgeteilt, waren zwischen 6 und 86 Jahre alt. Der Bogenschützensport ist eine Möglichkeit für alle Familienmitglieder, die sich der Disziplin und den Regeln dieses Sportes verschreiben wollen.

In vier Kategorien wurden die 24 Ziele aus unterschiedlicher Entfernung je nach Größe der Tiere geschossen. War eine Gruppe an einem Punkt fertig und hatte alle Pfeile wieder eingesammelt, ging es zum nächsten Punkt, immer darauf achtend, nicht in den Schussbereich, der Killzone, der vorhergehenden Gruppe zu kommen. Jeder Teilnehmer hatte jeweils 2 Schuss. Alle Ergebnisse wurden in Listen erfasst und nach Beendigung des Turniers ausgewertet. Die Zeit bis zur Auswertung und Auszeichnung der Besten nutzen die Teilnehmer zur Stärkung. Die Versorgung hatte die Dorfgaststätte übernommen.

Das Turnier unterlag der internationalen Wettkampfordnung für Bogenschützen, war aber kein Qualifikationsturnier, sondern sollte vor allem Spaß machen. Einige der Teilnehmer hatten bisher noch nie auf 3 D-Objekte geschossen. Die Wertung erfolgte nach den unterschiedlichen Bogenklassen Jagdbogen, Langbogen und Compondbogen sowie nach männlichen, weiblichen und Startern in den Kinder- und Jugendklassen. Es gab auch Einzelstarter, die in keinem Verein oder einer Interessengruppe organisiert sind oder eine besondere Bogenklasse benutzen.

Stark vertreten waren die Hoppenwalder und die Feldberger Bogenschützen, ebenso die 13 polnischen Teilnehmer, die viele Preise in Empfang nehmen konnten.

In den späten Nachmittagsstunden ging das Turnier zu Ende, alle Teilnehmer waren begeistert von den Bedingungen in Polßen und der reibungslosen Organisation durch die Kunower und die Polßener Bogenschützen. Deshalb ging der Dank ausdrücklich an die Anrainer, die ihr Gelände für das Turnier zur Verfügung gestellt hatten und an die Gemeinde Polßen, die den Strom zur Verfügung gestellt hatte. Leider fanden kaum Polßener Bürger den Weg zum See, um dieses große Turnier aus nächster Nähe zu verfolgen.

Text und Fotos: Christiane Köhler

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