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Fernsehen aus der Uckermark und Mecklenburg-Vorpommern

Digitalisierungsschub: Mehr als 176 Millionen Euro aus dem DigitalPakt Schule bewilligt

Datum: 11.11.2022
Rubrik: Politik

Potsdam. Brandenburgs Schulen werden immer digitaler: Allein 771 Anträge auf IT-Ausstattungsförderung aus dem DigitalPakt Schule mit einem Volumen von 130,8 Millionen Euro haben grünes Licht von der Investitionsbank Brandenburg (ILB) erhalten (Stand: 31. Oktober 2022). Weitere Förderungen über mehr als 40 Millionen Euro aus dem DigitalPakt Schule kommen hinzu. Die gestellten Anträge für die IT-Ausstattung sind zu 99,9 Prozent bewilligt worden. Von diesen bewilligten Fördermitteln wurden bereits 25 Millionen bei der ILB ausgezahlt. Das entspricht einer Erhöhung um zehn Millionen Euro innerhalb nur eines Monats und belegt das hohe Interesse seitens der Schulen und Schulträger. Sie können damit die schulische Netzstruktur ausbauen, Endgeräte und Zubehör anschaffen, ein WLAN einrichten oder Klassenräume mit Geräten wie interaktive Tafeln ausstatten. Darüber hinaus fördert das Land Brandenburg aus dem DigitalPakt sechs regionale und landesweite Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 3,2 Millionen Euro. Zu den jüngsten Vorhaben gehören mobile Endgeräte und Präsentationstechnik für die drei Studienseminare in Bernau, Cottbus und Potsdam sowie eine zentrale Serverlösung für die städtischen Schulen in Brandenburg/Havel. Auf einer dritten Ebene werden länderübergreifende Vorhaben initiiert und finanziert. Für die Entwicklung von digitalen Bildungsinfrastrukturen wurden bislang 12,7 Millionen Euro aus dem DigitalPakt Schule bewilligt. Damit werden etwa die neue Plattform „Schulsport-Arena“ oder das „SMART-Programm“, ein Fördertool in der Mathematik, in ihrer Umsetzung möglich.

Die vielen Facetten des DigitalPakts Schule 2019 – 2024

Mit dem DigitalPakt Schule möchten Bund und Länder Schülerinnen und Schülern aller Schulstufen und Schulformen die Entwicklung grundlegender Kompetenzen für einen souveränen Umgang mit der digitalen Welt ermöglichen. Der Fokus liegt auf der Verbesserung von digitaler Infrastruktur und technischer Ausstattung der Schulen. Dafür stehen in Brandenburg insgesamt 196 Millionen Euro vom Bund und weitere 30 Millionen Euro vom Land zur Verfügung. Für die Ausstattungsförderung der Schulen konnten kommunale und freie Träger bei der ILB DigitalPakt-Mittel beantragen. Schulträger und Schulen haben Medienentwicklungspläne erarbeitet, die ein technisch-pädagogisches Einsatzkonzept, eine Bestandsaufnahme bestehender und benötigter Ausstattung und eine Fortbildungsplanung für die Lehrkräfte umfasst. In der Zusatzvereinbarung „Ausstattung mobile Endgeräte“ hatte der Bund zusätzlich 500 Millionen Euro bereitgestellt. In Brandenburg standen 16,8 Millionen Euro zur Verfügung. Dabei ging es um die Anschaffung mobiler Endgeräte für Schülerinnen und Schüler, die aus sozialen Gründen zu Hause nicht über ein solches Gerät verfügten. In Brandenburg konnten die Schulträger damit 24 000 Endgeräte beschaffen.

Das Land Brandenburg hat ergänzend ein landeseigenes Förderprogramm zur Ausstattung mit mobilen Endgeräten an Schulen mit einem Volumen von 23 Millionen Euro aufgestellt. Bislang wurden 300 Schulträgern Zuwendungen in Höhe von 21,9 Millionen Euro bewilligt. Sie haben inzwischen rund 20 000 Endgeräte angeschafft. Das Programm endet am 31. Dezember 2022. 

Außer Schülerinnen und Schüler sollen auch Lehrkräfte mit Endgeräten ausgestatten werden – zur Unterrichtsvor- und -nachbereitung sowie bei Bedarf zum Distanzlernen. Aus der Zusatzvereinbarung „Endgeräte für Lehrkräfte“ stehen Brandenburg 15,1 Millionen Euro zur Verfügung. Bewilligt wurden bisher 9,4 Millionen Euro. Die Technik braucht auch qualifizierte Betreuerinnen und Betreuer. Dies wird über die Zusatzvereinbarung „Administration“ abgesichert – der Bund hat den Ländern weitere 500 Millionen Euro bereitgestellt. Die Schulträger können damit die Ausbildung oder Qualifizierung von IT-Administratorinnen und -Administratoren finanzieren. Brandenburg stehen hierbei 15,1 Millionen Euro zur Verfügung. Bislang wurden 12,6 Millionen Euro beantragt und davon 3,9 Millionen Euro bewilligt.

Zu Themen der Digitalisierung tritt am 10. November die Kommission „Bildung in der digitalen Welt“ der Kultusministerkonferenz zusammen. Brandenburgs Bildungsstaatssekretär Steffen Freiberg hat dort den Ko-Vorsitz inne.

Quelle: Ministerium für Bildung, Jugend und Sport

Foto: U. Deck

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