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Verstanden

Fernsehen aus der Uckermark und Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern sucht weiterhin ReferendarInnen an Schulen

Datum: 17.11.2022
Rubrik: Wirtschaft

Schwerin. Mecklenburg-Vorpommern stellt zum 1. April 2023 Referendarinnen und Referendare an den öffentlichen allgemein bildenden und beruflichen Schulen ein. Die freien Stellen sind im Karriereportal für den Schuldienst unter www.Lehrer-in-MV.de ausgeschrieben. Lehramtsabsolventinnen und -absolventen können sich bis zum 5. Dezember, bewerben. Bewerberinnen und Bewerber, die ihre Zeugnisse über die Erste Staatsprüfung bis zum Bewerbungsschluss noch nicht erhalten haben, werden trotzdem berücksichtigt, wenn sie ihre Zeugnisse bis zum 20. März 2023 einreichen. Diese Nachreichfrist gilt für alle Lehrämter. 

„Für den Einstellungstermin 1. April 2023 werden neben den landesweiten Stellen insgesamt 79 schulbezogene Stellen ausgeschrieben, bei denen Bewerberinnen und Bewerber einen 20-Prozent-Verdienstzuschlag erhalten können,“ erläutert Bildungsministerin Simone Oldenburg. „Wie wir mit unseren Partnerinnen und Partnern wie der GEW und dem VBE im Bildungspakt für Gute Schule 2030 vereinbart haben, wollen wir mit diesem Anreiz das Referendariat an Schulen im ländlichen Raum attraktiver machen.“ 

Regional verteilen sich die 79 schulbezogenen, zuschlagfähigen Stellen auf die Schulamtsbereiche Neubrandenburg (30), Greifswald (22), Schwerin (22) und Rostock (4), eine ist an einer beruflichen Schule in Vorpommern-Rügen ausgeschrieben. Bei den allgemein bildenden Schulen sind die Stellen nach Schularten bzw. Lehrämtern wie folgt verteilt: 42 an Regionalen Schulen, 22 an Gymnasien, acht an Grundschulen und sechs für Sonderpädagogik. Die Referendarinnen und Referendare verdienen zirka 1 500 Euro. 

„Wie die Studierenden auf den Schulmessen und Landpartien erleben können, bieten Schulen im ländlichen Raum neben guten Einstiegsmöglichkeiten und Berufsperspektiven oft kleinere Klassen und eine persönliche Atmosphäre. Das vereinfachte Übernahmeverfahren ermöglicht nach dem Zweiten Staatsexamen dann den nahtlosen Übergang in den Schuldienst des Landes. Dieses Angebot ist attraktiv und bringt erfolgreich Lehrkräfte in den ländlichen Raum“, sagt Ministerin Oldenburg. 

Zuletzt traten zum 1. Oktober 2022 116 Referendarinnen und Referendare ihren Dienst an – davon 74 an ländlichen Schulen, außerhalb der Universitätsstandorte Rostock und Greifswald und jenseits der Städte Neubrandenburg, Schwerin, Stralsund und Wismar. Damit der Übergang von der Universität in den Vorbereitungsdienst besser gelingt und sich Wartezeiten verringern, stellt das Land viermal im Jahr Referendarinnen und Referendare ein. Nächste Termine nach dem 1. April sind der 1. August, der 1. Oktober und der 1. Februar eines jeden Jahres. Der Vorbereitungsdienst dauert regulär 18 Monate. Jeweils zum 1. August bietet das Land die Doppelqualifikation für mehr Einsatzbreite nach 24 Monaten an. Die Doppelqualifikation ist für die Lehrämter Gymnasium und Regionale Schule möglich.

Quelle: Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung

Foto: M. Assanimoghaddam

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