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Fernsehen aus der Uckermark und Mecklenburg-Vorpommern

Aktuelle Arbeitsmarktlage im Landkreis Uckermark

Datum: 04.01.2023
Rubrik: Wirtschaft

Uckermark. Die angespannte wirtschaftliche Lage, bedingt durch Inflation, Energiekrise und weitere Folgen des Ukraine Krieges, zeigt erste Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt im Landkreis Uckermark. So ist im Monat Dezember die Arbeitslosenzahl insgesamt erstmals wieder gestiegen. Bisher zeigt dies aber noch keine Auswirkungen auf den Personenkreis der Leistungsempfänger im SGB II. Hier blieb die Arbeitslosenquote im Monat Dezember unverändert. Aufgrund anhaltender Material- und Lieferengpässe sowie der höheren Energiepreise bleiben die Unternehmen aber weiterhin zögerlich bei Neueinstellungen. Trotzdem ist es gelungen, im Monat Dezember erste ukrainische Flüchtlinge in ein Arbeitsverhältnis zu vermitteln. Neben Zuschüssen zum Arbeitsentgelt und der Förderung von Qualifizierungen hat sich die ganzheitliche beschäftigungsbegleitende Betreuung in Form eines Coachings für Langzeitarbeitslose bei Arbeitsaufnahme als ein wichtiges Instrument zum Erhalt von Arbeitsplätzen in der Uckermark bewährt.

Das Jobcenter Uckermark hat im Dezember mit Hochdruck an der Umsetzung der ab 01. Januar 2023 geltenden Änderungen gearbeitet, die das nun geltende Bürgergeld-Gesetz vorsieht, so dass die Auszahlung der höheren Leistungen problemlos erfolgen konnte.

In das Jahr 2023 blickt das Jobcenter Uckermark zuversichtlich und hofft, dass sich die Lage am Arbeitsmarkt durch die ab der zweiten Jahreshälfte 2023 umzusetzenden neuen Instrumente des Bürgergeld-Gesetzes, wie die ganzheitliche Betreuung/ Coaching und die verbesserten finanziellen Anreize in Bezug auf Qualifizierung und berufliche Weiterbildungen, positiv entwickelt und wieder zu mehr Neueinstellungen in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung führt.

Arbeitslosigkeit bleibt stabil

Im Monat Dezember waren im Landkreis Uckermark im Rechtskreis des SGB II 4 315 Personen arbeitslos gemeldet. Gegenüber dem Vormonat bedeutet dies einen leichten Anstieg um 13 Personen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat hat sich die Anzahl der im Rechtskreis des SGB II arbeitslos gemeldeten Personen aber weiterhin verringert.

Die Arbeitslosenquote im SGB II liegt damit, wie auch schon in den Vormonaten unverändert bei 7,4 Prozent. Auch im Vorjahresmonat Dezember 2021 lag die Arbeitslosenquote bei 7,4 Prozent. Im Bereich der unter 25-Jährigen im Rechtskreis des SGB II liegt die Arbeitslosenquote im Monat Dezember 2022 mit 8,9 Prozent unter dem Niveau des Vormonats. Gegenüber dem Vorjahresmonat erfolgte jedoch ein Anstieg um 0,7 Prozentpunkte. Die Zahl der ausländischen Arbeitslosen im Rechtskreis SGB II beträgt im Monat Dezember 2022 630 Personen und ist damit zum Vormonat um 17 Personen leicht gestiegen.

Zahl der Hilfebedürftigen und Zahl der Bedarfsgemeinschaften sinkt leicht

Die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im Dezember 2022 um 33 auf 8.305 Personen gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Dezember 2021 entspricht dies einem Rückgang um 265 Personen (- 3,1 Prozent). Bei den Bedarfsgemeinschaften ist im Monat Dezember 2022 weiterhin ein leichter Rückgang zu verzeichnen. Im Monat Dezember 2022 bezogen 6 746 Bedarfsgemeinschaften vom Jobcenter Uckermark Leistungen. Das sind 15 weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Dezember 2021 ist die Zahl der Bedarfsgemeinschaften um 180 (- 2,6 Prozent) gesunken.

Arbeitskräftenachfrage

Auch im Monat Dezember 2022 war, wie bereits in den Vormonaten, eine merklich verhaltene Einstellungsbereitschaft der Unternehmen zu verzeichnen. Die wenigen Nachfragen der Unternehmen erfolgten branchenübergreifend. Die Arbeitgeber zeigen weiterhin eine zurückhaltende Bereitschaft bei der Durchführung von betrieblichen Arbeitserprobungen.

Quelle: Kreisverwaltung Uckermark

Foto: Archiv

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