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Verstanden

Fernsehen aus der Uckermark und Mecklenburg-Vorpommern

Das Jahr 2022 im Rückblick – Teil 3

Menschen, Geschichten, Emotionen

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Datum: 19.01.2023
Rubrik: Gesellschaft

Uckermark. Der Beginn eines neuen Jahres ist mit vielen Wünschen, Hoffnungen und guten Vorsätzen verbunden. Man weiß zumeist ziemlich genau, was man will und wo es Verbesserungsbedarf gibt. Der Anfang eines neuen Jahres ist auch eine gute Gelegenheit zurückzublicken auf das, was war. Und das möchten wir hier bei UM-TV in den kommenden Wochen tun. Auch 2022 waren wir für Sie mit der Kamera unterwegs. Teil 1 und 2 unserer Zusammenfassung ist bereits zu sehen. In dieser Folge sehen Sie interessante Ereignisse aus den Monaten Juli, August und September.

Wenn sie gerufen werden, geht es nicht selten um Leben und Tod. Um im Ernstfall gut zusammen zu arbeiten, zu wissen, was kann der andere und über welches Equipment verfügt er, trainieren verschiedene Institutionen immer häufiger gemeinsam. So auch im Juli in Templin. Hier waren es das THW und die Feuerwehr. Verschiedene Szenarien wurden nachgestellt. Etwa ein Kellerbrand mit zwei vermissten Personen oder ein Explosions-Szenario. Hier galt es, vermisste Personen zu finden und zu retten.

Gerettet werden musste in Schwedt zum Glück niemand, als bereits 2021 das Dach des Sportbades des Schwedter AquariUM einstürzte. Von heute auf morgen musste die beliebte Einrichtung geschlossen werden. Eine Öffnung war 2022 noch lange nicht in Sicht. Aber im Juli waren schon große Fortschritte in Sachen Rück- und Wiederaufbau zu erkennen. Wenn alles gut läuft, könnte das AquariUM in diesem Jahr wieder Besucher begrüßen.

Alle Jahre wieder heißt es unter anderem für die Landwirte. Die Erntezeit ist für die Landwirte die Stunde der Wahrheit. Ist das Wetter schön, heißt es, die Zeit zu nutzen und so viel wie möglich vom Feld zu holen. Nicht selten wird bis in die Nacht hinein gearbeitet. Freie Wochenenden oder Urlaub während der Erntezeit – Undenkbar für die Landwirte. Ist die Druschfruchternte vorbei müssen Mais und Zuckerrüben vom Feld.

Auf die Schiene sollte indes dieser Golf. Sein Besitzer Dennis Gransee erregte im vergangenen Sommer auch in der Uckermark Aufsehen mit seinem Umbau. Dieser Golf kann sowohl auf der Straße als auch auf Schienen fahren. Hier ist er im Bereich Gramzow unterwegs.

Weniger unterhaltsam ist es wohl, in einer Schlange zu stehen und darauf zu warten, dass ein Tafel-Mitarbeiter den mitgebrachten Beutel mit Lebensmitteln befüllt. Auch in Prenzlau gibt es Menschen, die auf eine Versorgung durch die örtliche Tafel angewiesen sind. Und es werden immer mehr. Die Tafeln wissen allerdings gar nicht mehr, woher sie die Lebensmittel nehmen sollen, um allen etwas zu geben. Schon seit längerem wird darum gefordert, dass auch vom Staat Unterstützung für die Tafeln kommt.

Geld wurde auch hier benötigt. Der Turm der Feldsteinkirche in Fürstenwerder musste dringend saniert werden. Die Fürstenwerderer und ihre Gäste erlebten über Monate wie fleißige Handwerker in luftiger Höhe die sogenannte Turmlaterne wieder in Ordnung brachten. Auch Treppenanlage und Glockenstuhl mussten repariert werden. Die Reparatur hat fast 250 000 Euro gekostet.

In Ordnung gebracht werden musste auch der Prenzlauer Marktplatz, nachdem auf ihm 40 000 Wasserbomben zerschellt sind. Mit einem Eintrag in das Guinessbuch der Rekorde – denn das war der Plan - hat es nicht geklappt. Dafür hätten 2001 Menschen kommen müssen. Aber wie man sieht, das Event war gut besucht und alle Teilnehmer hatten einen Riesenspaß.

Spaß hatten auch diese Darsteller und ihr Publikum. Nach zweijähriger coronabedingter Zwangspause durfte das Prenzlauer Historienspektakels wieder auf der Freilichtbühne im Seepark stattfinden. Zum 21. Mal erlebten Spektakel-Fans, wie zahlreiche Laiendarsteller und fleißige Helfer Witz, Humor und Kreativität auf die Bühne brachten. Das Thema war gut gewählt: Zurück in die DDR.

Zurück nach Hause ging es für 250 Soldatinnen und Soldaten des Panzergrenadierbataillons 411 aus Viereck. Ein halbes Jahr waren die circa 250 Soldatinnen und Soldaten aus Viereck in Litauen im Einsatz. Die 18- bis 60-jährigen Frauen und Männer waren die ersten Kräfte aus Vorpommern, die zum Zeitpunkt des russischen Angriffs auf die Ukraine in Litauen gewesen waren. Kurz nach ihrer Ankunft begann der Krieg. Eine besondere Situation. Umso erleichterter waren nicht nur die Soldaten-Familien, dass alle wieder gesund zurück gekommen sind. Feierlich wurden sie bei einem Appell in Pasewalk begrüßt.

Welche Ereignisse das Jahr 2022 sonst noch mit sich brachte, sehen Sie in der letzten Folge unseres Jahresrückblickes 2022.


 


 


 

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