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Verstanden

Fernsehen aus der Uckermark und Mecklenburg-Vorpommern

Bauern sehen vielen Herausforderungen entgegen

Arbeitskräftemangel beschäftigt auch Landwirte

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Datum: 20.01.2023
Rubrik: Wirtschaft

Haßleben. Es könnte wirklich mehr regnen. Da waren sich die Gastgeber und Gäste einer Veranstaltung, die vom Bauernverband Uckermark organisiert worden war, einig, wohl wissend, dass man das Wetter nicht zwingen kann. Vertreter des Bauernverbandes, Landwirte, Vertreter des Landkreises und weitere Agrar-Fachleute haben sich jetzt zur Jahresbilanz 2022 in Haßleben getroffen. Positiv bewertet wurde die Ernte des Jahres 2022. Trotz Trockenheit erzielten die Bauern gute Erträge. Im Ackerbau sei man mit einem „blauen Auge“ davon gekommen. In der Schweinemast und der Milchviehhaltung sieht das anders aus.
Generell haben es die Landwirte schwer, Fachkräfte zu finden, denn die Arbeit ist schwer und die Arbeitszeiten unattraktiv. Wenn dann noch politische Bestimmungen das Wirtschaften erschweren, bleibt oft nur, den Stall zu leeren und die Viehhaltung aufzugeben. Keine schönen Aussichten. Das Thema Tierwohl steht nicht ohne Grund auf der Agenda des Jahres 2023.

Denn eines ist klar, wer sich nur das Billigfleisch leisten kann, wird es auch in den Einkaufskorb legen. Was nicht heißen soll, dass Landwirte nicht bereit sind, Tiere artgerecht zu halten und verantwortungsbewusst zu vermarkten.

Der Landwirt plant eben gern langfristig. So wie es derzeit läuft ist es eher das Steuern im Blindflug. Die Gründe dafür sind vielfältig. Ein großer Hemmschuh ist der bürokratische Aufwand, Förderrichtlinien ändern sich. Auflagen sind umzusetzen. Hinzu kommen Probleme am Markt, die Preise gehen rauf und runter. Wohingegen die Energiepreis nur eine Richtung kennen: nach oben. Durch weniger Bodenbearbeitung sind Energiekosten im vergangenen Jahr eingespart worden. Diese Strategie wird man wohl auch in diesem Jahr umsetzen, um so wieder ein gutes Ernteergebnis erzielen zu können. Denn 2022 lagen die Uckermärker mit Durchschnittserträgen bei der Hauptkultur Winterweizen von 75,2 Dezitonnen je Hektar deutlich besser als der Landesdurchschnitt mit 61 Dezitonnen.

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